IDAHOBIT 2026: Queerer Aktivismus im Fokus

Lesung und Podiumsgespräch am 21. Mai im Erlacherhof

Rund um den internationalen Aktionstag IDAHOBIT lädt ein Bündnis aus Universität und Stadt Bern zu einer öffentlichen Veranstaltung über queeren Aktivismus ein. Im Zentrum stehen Austausch, Sichtbarkeit und die Frage, wie Veränderung innerhalb bestehender Strukturen gelingt.

Der IDAHOBIT (International Day Against Homophobia, Biphobia, Interphobia and Transphobia) wird jährlich am 17. Mai begangen. Er erinnert daran, dass die Weltgesundheitsorganisation 1990 Homosexualität aus dem Katalog psychischer Krankheiten strich. Gleichzeitig macht der Tag weltweit auf Diskriminierung und Gewalt gegenüber LSBTIQ*-Personen aufmerksam.

Im Rahmen von IDAHOBIT 2026 findet am Donnerstag, 21. Mai, im Erlacherhof in Bern eine Veranstaltung zum Thema «Queerer Aktivismus in Institutionen – Möglichkeiten und Grenzen» statt. Organisiert wird sie von der Abteilung für Chancengleichheit der Universität Bern, dem Netzwerk «Queer UniBE» sowie der Fachstelle für Gleichstellung in Geschlechterfragen der Stadt Bern. Eingeladen sind alle interessierten Personen.

Das Programm beginnt mit einer Lesung von Aktivist*in Mani Owzar, Autor*in des Buchs «Ich möchte nicht die perfekte Geschichte schreiben». Anschlissend wird Owzar mit Jay King (Co-Präsidium Netzwerk Queer UniBE), Regula Bühlmann (Leiterin Fachstelle für Gleichstellung in Geschlechterfragen der Stadt Bern) und Sebastian Dällenbach, (Wissenschaftlicher Mitarbeiter Abteilung für Chancengleichheit der Universität Bern) unter der Leitung von Moderatorin Monika Hofmann (Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung der Universität Bern) ein Podiumsgespräch zum Thema «Queerer Aktivismus in Institutionen» führen.

Parallel dazu wird die Fotoausstellung «Bi+ Pride and Visibility» eröffnet. Die Ausstellung zeigt Bilder aus aller Welt, die Bisexualität sichtbar machen und zelebrieren. Obwohl bi+-Personen die grösste Gruppe innerhalb der LGBTI+-Community bilden, bleiben sie oft unsichtbar und ihre Identität wird häufig infrage gestellt. Die Vernissage setzt hier ein Zeichen für mehr Anerkennung und Sichtbarkeit.


Queerer Aktivismus in Institutionen – Möglichkeiten und Grenzen

Donnerstag, 21. Mai 2026
17.30 – 19.45 Uhr + Apéro
Erlacherhof, Junkerngasse 47, 3011 Bern

Mehr Infos

Anmeldung: Die Teilnahme ist kostenlos, die Plätze sind beschränkt, eine Anmeldung ist erforderlich
NEWS: Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht!

Zugänglichkeit:  Der Veranstaltungsraum ist rollstuhlgängig. Eine Übersetzung in Gebärdensprache ist möglich – bitte bei der Anmeldung angeben. Eine geschlechterinklusive Universaltoilette  ist vorhanden.

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