FLEE

Am 23. und 24. November im Kino Rex

Dienstag, 23. November, 20:30 Uhr
Mittwoch, 24. November, 18:00 Uhr

FLEE

Animation, Dokumentarfilm

Dänemark/Frankreich/Schweden/Norwegen 2021, 90 Min, DCP, Dari, Dänisch, Russisch, Englisch / d,f
Regie: Jonas Poher Rasmussen
Drehbuch: Jonas Poher Rasmussen, Amin
Mit: Rashid Aitouganov

Gewinner: «Prix du Public» Filmfestival Visions du Reel, Nyon, 2021/ Grosser Preis der Jury Sundance Filmfestival 

Im Kino Rex Bern

Im Mittelpunkt des animierten Dokumentarfilms steht das wahre Schicksal eines afghanischen Flüchtlings, der unter Angabe falscher Tatsachen Asyl in Europa erhalten und sich in Dänemark erfolgreich ein neues Leben aufgebaut hat. Um seine Vergangenheit zurückzugewinnen und mit sich selbst ins Reine zu kommen, vertraut er seine wahre Lebensgeschichte einem Freund an.

Amin hütet seit über zwanzig Jahren ein Geheimnis, das sein Leben, das er sich seit seiner Ankunft in Kopenhagen aufgebaut hat, zerstören könnte. Verfolgt von den Traumata seiner Vergangenheit, die er im Hintergrund durchscheinen lässt, beschliesst er, seine Geschichte dem Regisseur zu erzählen, der ein enger Freund ist und ihn zu diesem Schritt ermutigt. Die Geschichte zeigt Amins erschütternden Werdegang von seiner Kindheit im postkommunistischen Afghanistan bis zu seiner Gegenwart als angesehener Akademiker in Dänemark, der kurz davorsteht, seinen Partner zu heiraten. Der Film, der zur Wahrung der Anonymität seiner Protagonisten hauptsächlich aus bemerkenswerten Animationen besteht, nimmt uns mit auf den aufwühlenden Weg eines Geflüchteten, der im Ausland Asyl sucht, und in seine Beziehung zur Homosexualität. Der mit einer Spur Humor in der ersten Person erzählte Film, der die Genres subtil miteinander verwebt, vermittelt ein Gefühl der Nähe und des realen Zugangs zu den fesselnden Erinnerungen des Protagonisten. Eine ergreifende, intime Geschichte, die in Sundance mit dem Grossen Preis der Jury ausgezeichnet wurde. (Astrid Silva, Visionsdureel.ch)

Das Sundance Film Festival pries Flee als «ein Triumph des Erzählens und des Einfallsreichtums des Filmemachens» an. «Größtes Kapital» sei aber «das Einfühlungsvermögen und das Vertrauen, das Rasmussen dem Protagonisten des Films entgegenbringt, dessen Klarheit und Verletzlichkeit uns Zugang zu einer einzigartigen Flüchtlingsgeschichte gewähren».

Dienstag, 23. November, 20:30 Uhr
Mittwoch, 24. November, 18:00 Uhr
Im Kino Rex Bern