ESC 2019 – wage es zu träumen

DJ Ludwig beurteilt die Eurovisionsbeiträge 2019

Es ist wieder ESC-Saison. Trifft man auf andere Schwule ist das Thema Eurovision schnell auf dem Tisch. Welcher Song einen am besten gefällt, wird gefragt und erklärt: ich finde den klasse, diesen ganz schlimm und hoffentlich schafft es die Schweiz dieses Jahr in das Finale. Bei diesen Gesprächen wird mir eines wieder klar, die Geschmäcker sind verschieden. Trotzdem erlaube ich mir, als Eurovision-Fan und Pop-Kundiger seit 40 Jahren, als Club-DJ und als Radiomacher ein fundiertes, aber doch auch sehr subjektives, Urteil zu fällen über die diesjährigen Beiträge am ESC.

 

Die Favoriten

Schweden – und das dürft niemand überraschen – liefert wieder Top-Qualität. John Lundvik ist ein sympathischer Sänger. Er bringt vier dicke Frauen mit, die im Background singen und dem Song «Too Late For Love» einen Gospel-Touch verleihen. Veredelt wird der Song von einer einprägsamen, mitreissenden Melodie. Alles richtig gemacht! Eine Platzierung in den vorderen Rängen ist ihnen sicher.

Russland schickt zum zweiten Mal den gutaussehenden Sergey Lazarev an den ESC mit einem perfekt inszenierten Popsong. Geschrieben wurde «Scream» vom Griechen Dimitris Kontopoulos. Der hat reichlich Erfahrung mit dem komponieren von ESC-Hit. Schon 2016 verhalf er Sergey Lazarev zum 3. Platz. Platz 2 gab es 2013 für «Hold me» von Farid Mammadov (Aserbaidschan). Was Kontopoulos also noch fehlt, ist der Sieg am ESC. Russland investiert jeweils viel Geld in den perfekten Auftritt am ESC. Der Song heisst nicht nur «Scream», er ist ein Schrei nach Aufmerksamkeit. Aber ich werde mich hüten, Russland meine Stimme zu geben, aus politischen Gründen, und hoffe, dass auch andere Wähler es so halten. Aserbaidschan ist auch so ein Land mit einer fragwürdigen, autoritären Politik, die sich mit einem makellosen Auftritt am ESC eine Image-Aufbesserung erhoffen. Sie kauften sich ebenfalls erfahren ESC-Komponisten (Borislav Milanov und Trey Campbell) um Chingiz mit dem Song «Truth» in die vorderen Ränge zu hieven, was ihnen vermutlich auch gelingen wird. Interessanterweise schickten beide autoritären Staaten «richtige Männer» an den ESC. Muskulöse, attraktive und garantiert heterosexuelle Macker.

Der Russische Song heisst «Scream» — es ist ein Schrei nach Aufmerksamkeit.

Aber zum Glück gibt es auch starke Frauen. Malta und Griechenland werden im Vorfeld gut bewertet. Beide treten mit radiotauglichen Songs an, die man nicht sofort als Eurovisionslieder erkennt, was ein gutes Zeichen ist. Bei Maltas Beitrag «Chameleon» von Michela hatte, wie bei Aserbaidschans Beitrag, Borislav Milanov sein Händchen für Hits angelegt. Etwas cooler ist «Better Love» der Griechin Katerine Duska. Den Song hat sie zusammen mit dem kreativen Indi-Popper Leon of Athens geschrieben. und erinnert an andere Indi-Popgrössen wie Likke Li und Jessie Ware.

Die Nase vorne bei allen Umfragen und Bewertung, sowie die höchsten Klickzahlen auf YouTube, hat derzeit der Beitrag aus den Niederlanden. Mehr dazu weiter untern. Doch am erfreulichsten ist, dass der Schweiz Beitrag ebenfalls zum illustren Kreis der Favoriten gehört!

 

Schweiz vs. Zypern

Der zypriotische Song «Replay» von Tamta und Luca Hännis «She Got Me» sind sich sehr ähnlich. Beide nahmen sich den feurigen Tanzbodenkracher «Fuego» zum Vorbild, mit dem Zypern letztes Jahr den 2. Platz holte. In den Foren war schon zu lesen, «She Got Me» sei das neue «Fuego». In den Wettbüros hat die Schweiz einen leichten Vorsprung vor Zypern. Dieser Vorsprung wird sie vermutlich noch ausbauen können, denn für den Auftritt hat man die Choreografin Sacha Jean-Baptiste engagierte. Sie war für die fulminanten Choreo von Eleni Foureiras «Fuego» verantwortlich und soll jetzt auch Lucas Bühnenshow aufpeppen. Wir dürfen uns auf etwas «Dirty Dancing» freuen! Da Zypern im 1. und die Schweiz im 2. Halbfinale antritt, werden sie vermutlich  erst im Finale aufeinander treffen, wenn sie es bis dorthin schaffen. Möge der bessere gewinnen! Mehr Infos zum besseren Song – also zu Luca Hännis «She Got Me» – findest du hier.

 

Die heissen Jungs am ESC sind der Russe Sergey Lazarev, unser Berner Giel Luca Hänni und Muskelprotz Chingiz aus Aserbaidschan.

 

Das Mittelfeld

Dramatische Balladen sind in diesem Jahr etwas rar, dadurch fallen sie im Wettbewerb allerdings besser auf. Die beste Powerballade ist «Proud» von Tamara Todevska aus Nord Mazedonien. Sie fordert im Lied Frauen dazu auf, Stolz zu sein. Dicht gefolgt im Powerballaden-Ranking von «Home» aus Israel. Diese Ballade besticht durch die schöne Stimme des Sängers Kobi Marimis. Österreich schickt die blauhaarige Pænda mit «Limits» nach Tel Aviv. Sphärischer Song, schöne Stimme, doch wenig Power. Das ist eher etwas für meine persönliche Plattensammlung als für den ESC.

Der Concours Eurovision de la Chanson ist ja nicht grad bekannt für Innovation und Modernität. Die meisten Songs klingen wie Popsongs vor 5 Jahren klangen. Von diesen austauschbaren Songs gibt es wieder massig zu ertragen. So Durchschnittsware sind beispielsweise Rumäniens Beitrag «On A Sunday» von Ester Peony, Armeniens «Walking Out», immerhin von der X-Factor-Gewinnerin Srbuk gut vorgetragen und Weissrussland mit «I Like It» vom Socaialmedia-Star Zena. «Storm» von Victor Crone aus Estland gehört in die Kategorie netter, junger Mann mit Gitarre. Litauen präsentiert einen hübschen Song, vorgetragen von erwachsenen Menschen, die ohne grosses Brimborium auskommen. «That Night» von Carousel erinnert an Anna Rossinelli und wird zwar auf meiner Playlist für entspannte Stunden landen, aber vermutlich nicht unbedingt beim ESC Publikum.

Da gibt es noch die Songs, die sich nicht zu erwähnen lohnen, weil einfach nichts hängen bleibt, und Song, die sogar ärgerlich sind, weil sie klingen wie Eurovision vor 20 Jahren. Montenegros Beitrag «Heaven» von der Vokalgruppe D Mol ist so einer und «Say Na Na Na» von Serhat (San Marino), der wie eine Ralph Siegel Komposition klingt. Nein Danke.

Deutschland und Grossbritannien haben Songs von der gleichen Komponistin wie die Schweiz. Es ist die Kanadierin Laurell Barker. Der Deutsch Beitrag «Sisters» von S!sters, die gar keine Sisters sind, ist sogar – wie douzepoints.ch es bezeichnet – Abfall aus der Schweiz. Denn «Sisters» entstand am Songwriting-Camp der Suisa. So ein Camp ist dazu da, Lieder für den ESC zu schmieden. Bei «Sisters» haben auch die Lausannerin Marine Kaltenbacher und der Berner Tom Oehler mitgewirkt. Da ist also viel Schweiz im deutschen Beitrag! Für den britischen Song «Bigger Than Us» von Michael Rice hat Laurell Barker mit John Lundvik zusammen gearbeitet, der selber mit einem eigenen Song als Sänger für Schweden antreten wird. Das nennt sich Eurovision Family!

 

Provokation ist ein bewährtes Mittel um aufzufallen: Hatari aus Island zeigen BDSM. Die ernsten Damen aus Polen versuchen es mit modernisiertem, volkstümlichem Gesang und bunten Kleidern.

 

Die Schrägen

Neben dem Überfluss an Mainstream, fallen Songs auf, die anders sind, die einen eigenen Weg gehen, abseits der Hauptstrasse.

Das Frauenquartett Tulia aus Polen ist so eine Alternative. Tulia verbindet den traditionellen polnischen Volksgesang «Śpiewokrzyk», auch Schreigesang genannt, mit zeitgenössischer Musik. 2017 sind Tulia erstmals aufgefallen mit ihrem speziellen Cover vom Depeche Mode Hit «Enjoy The Silence». Mit einem weitern Cover («Nieznajomy») erreichten sie auf YouTube über 10 Millionen Klicks und rührten mit ihrem archaischen Gesang viele zu Tränen. Seither ging es mit Tulia steil bergauf. Ihr erstes Album erreichte in Polen Platin Status und nun dürfen sie ihr Land am ESC vertreten. Für mich eine Entdeckung der besondern Art.

Trash vom feinsten schickt uns Island. Das anti-kapitalistische Künstlerkollektiv Hatari präsentiert ein Multimedia Spektakel. Da gibt es nicht nur von BDSM inspirierte Outfits, Grafikdesign und Gekrächze kombiniert mit lieblichen Frauenchörli, sondern auch eine politische Botschaft. Eine sehr kontroverse Angelegenheit. Mir gefällt es, doch vermutlich gehört ihr Zielpublikum nicht unbedingt zu denen, die eine Show wie den Eurovision Song Contest ansehen und dann auch noch für sie anrufen werden. Doch der ESC ist immer wieder für Überraschungen gut, denn Hatari ist der beste Kandidat für Protestwähler.

Pop-Klassik von Sängern* vorgetragen, die von keinem Opernhaus engagiert werden würden, sind leider auch jedes Jahr wieder am ESC anzutreffen. Diesmal kommt so ein Beitrag aus Australien. Anleihe an Mozarts «Königin der Nacht», ein Trickkleid und ein Tänzer auf einem Pendel. Für meine Ohren und Augen etwas too much. Aber mein Geschmack deckt sich selten mit dem der Mehrheit. Ich hoffe, dass ich «Zero Gravity» von Kate Miller-Heidke am Finale nicht ein zweites Mal ertragen muss. Auch keine Wiederholung wünsche ich mir vom kroatischen Auftritt. Das schöne Land an der Adria schickt einen Engel nach Tel Aviv. Roko steht ganz in Weiss auf der Bühne, trägt dazu Engelsflügel und singt von einem Traum. Mehr Klischee und Kitsch geht nicht. Weg damit!

 

Der schwule Teenager Bilal Hassini fühlt sich wie ein König, «Roi» ist Frankreichs Beitrag am ESC. Der Portugiese Conan Osiris bringt schräge Performance Kunst auf die Bühne und singt über Handys. Der bisexuelle Duncan Laurence aus Holland überzeugt mit der schönen Ballade «Arcade» und gilt aus Favorit.

 

LGBTQ@ESC

LGBTQs sind nicht nur begeistere Zuschauer*innen beim Eurovision Song Contest, sondern ebenfalls passionierte Teilnehmende. Auch in diesem Jahr halten ein paar Interpreten* die Regenbogenfahne hoch. Da ist Tom Hugo aus Norwegen, der seit Jahren an seiner Karriere bastelt und nur sub-erfolgreich ist. Er macht beim Trio KEiiNO mit und hat auch bei ihrem Song mitgeschrieben. «Spirit In The Sky» ist leider altmodischer Dance-Pop, der mit peinlichen Ethno-Elementen der nordischen Indigenen Samen angereichert wurde.

Conan Osiris aus Lissabon ist das was man heute queer nennt. Der ausgebildete Grafikdesigner arbeitet in einem der ältesten Sexshops Europas und macht nebenbei Kunst und experimentelle Musik. Das er mit seinem Song «Telemóveis», was Handy bedeutet, an der Vorentscheidung in Portugal sowohl Publikum als auch Jury überzeugen konnte, ist erstaunlich, denn was der Künstler auf der Bühne bietet ist alles andere als normal. Schrille Kostüme, Masken, expressiver Tanz und schräge Klänge erwarten uns. Die einen wird’s begeistern, die anderen entgeistern.

Äusserlich irgendwo zwischen den Geschlechtern pendelt Bilal Hassani aus Frankreich. Der schwule Teenager konnte das heimische Publikum überzeugen mit dem Lied «Roi», das von den letztjährigen Teilnehmer Madame Monsieur für ihn geschrieben wurde. Bilal Hassani, der bekannt wurde durch seinen Auftritt bei «The Voice Kids» wo er Conchitas «Rise Like A Phoenix» sang, ist zwar ein Star auf YouTube – er hat fast eine Million Abonnenten – muss aber für den offenen Umgang mit seiner Homosexualität viele Hasskommentare und homophobe Hetze in den Sozialen Medien ertragen. Er bekommt jedoch Hilfe von den Organisationen SOS Homophobie und Urgence Homophobie. Diese belassen es nicht bei einer Warnung vor Homofeindlichkeit sondern sammeln Beweismaterial und reichen Anzeigen ein. Es sind inzwischen schon 213 und es werden wohl noch mehr werden. Hassani verdiene Respekt, finden sie, und keinen Hass. Da bin ich ganz ihrer Meinung.

Als bisexuell bezeichnet sich Duncan Laurence der für die Niederlanden an den Start geht. Er sei oft gemobbt worden in der Schule und konnte sich nicht dagegen wehren. «Musik war für mich damals ein sicherer Hafen, ein Platz, wo ich mich nicht unsicher fühlte und meinen Emotionen freien Lauf lassen konnte.» Sein selbst komponierter Song «Arcade», gehört zu den schönsten Song am ESC 2019 und zählt deshalb zurecht zu den Favoriten. Ein Blick ins Video, das mit über 5 Millionen Klicks das meist gesehene im YouTube Kanal des ESC ist, lohnt sich, denn der hübsche Duncan Laurence schwimmt nackig im See.

 

Der Italo-Ägypter Mahmood bringt mit «Soldi» einen coolen und politischen Song an den ESC. Albert Černý von der Band Lake Malavi ist nicht nur süss, er weiss auch, wie man radiotaugliche Feel-good-Songs schreibt. Und die Griechisch-Kanadierin Katerine Duska versucht es mit stilvollem Indi-Pop.

 

Meine Favoriten

Zu meinen persönlichen Favoriten gehört «Soldi» des Sanremo Gewinners Mahmood. Keine auf Sieg getrimmte Konfektionsware, sondern eine individuelle Massanfertigung. Der Song läuft dem rechten Regime in Italien zuwider und veleitete Präsident Salivini dazu, auf Twitter zu fragen, ob das nun ein echter italienischer Song sei? Mahmood ist halb Italiener, halb Ägypter, deshalb gibt es in «Soldi» auch arabisch gesungene Passagen und Referenzen an den Ramadan. Zudem kritisiert Mahmood die Diskriminierung von Homosexuellen in Italien und Ägypten. Dass er Sanremo nur dank den Stimmen von Jury und Presse gewann, beim Publikum jedoch nur Dritter wurde, löste in Italien eine heftige Diskussion aus. Rechte Politiker und Wähler polterten wie gewohnt gegen die «linke Elite» und die «falsche Presse». Trotzdem, nach dem Sieg landete Mahmood in den Italo-Charts auf Platz 1 und sein Clip wurde millionenfach angeklickt. Ob Mahmoods «Soldi» am ESC ähnlich umstritten sein wird und die politischen Aussagen verstanden werden, ist fraglich. Doch ihm werden gute Chancen eingeräumt, gerade weil «Soldi» nicht die typischen ESC-Klischees bedient, sondern eigenständig und modern ist. Meine Stimme hat der sympathische, etwas schüchtern wirkende, junge Mann jedenfalls.

Gar nicht schüchtern, aber auch jung, frisch und modern ist die Indi-Pop-Band Lake Malawi, die für Tschechien antritt. Schon im letzten Jahr konnte Tschechien überzeugen mit einem Popsong der up-to-date war und vom jungen Model Mikolas Josef peppig präsentiert wurde. «Lie to Me» schaffte es auf den 6. Platz und konnte danach bescheidene Charts-Erfolge verbuchen. Auch «Friend of a Friend» von Lake Malawi ist ein radiotauglicher Popsong der ohne ESC-Anbiederung auskommt und vom Sänger Albert Černý charmant vorgetragen wird. Er ist übrigens auch Gründer und Kopf der Band, die meisten Songs stammen aus seiner Feder. Lake Malawi haben den globalen Pop-Markt im Visier und können mit Bands wie Years & Years oder 5 Seconds of Summer verglichen werden. Ein grosses Vorbild für Albert ist Bon Iver, immerhin ist ihr Bandname einem Bon Iver Song entnommen. OK, der Song «Friend of a Friend» ist etwas simpel, aber eingängig, flockig, fröhlich. I like It!

Natürlich hoffe ich, dass die Schweiz gewinnt. Doch am meisten würde ich den Sieg dem Holländer Duncan Laurence gönnen und seinem wunderschönen Song «Arcade». Verdient hätte die Niederlanden einen Sieg allemal, denn es ist eine Ewigkeit her, dass sie den ESC gewonnen haben. Das war 1975 mit dem Song «Ding-A-Dong» von Teach-In. Fast ein Sieg gab es 2014 für The Common Linnets. Doch sie mussten sich mit dem 2. Platz begnügen, denn damals kam an Conchita Wurst keiner vorbei. Übrigens war die Common Linnets-Sängerin Ilse DeLange Duncans Coach, als der bei The Voice Holland mitmachte und es bis ins Finale schaffte. Sie habe ihm auch geraten, seinen Song für den ESC einzureichen. In diesem Jahr ist kein Act in Sicht, der Duncen, und somit Holland, den Sieg nehmen könnte. Oder doch? Luca Hänni kommt ihm sehr nahe, laut Prognosen der Fans uns Experten. Mit einer tollen Show könnte der Berner den Sieg tatsächlich in die Schweiz holen. Man darf ja noch träumen!

Meine Prophezeiung lautet also: Platz 1 für Niederlande (bei Publikums und Jury), Platz 2 für Italien (dank Jury-Stimmen) und Platz 3 für die Schweiz (dank Publikums-Stimmen). Doch vermutlich werde ich mich anders entscheiden, wenn ich die Auftritte live gesehen habe. Und sowieso, mit meinen Prognosen lag ich noch nie hundertprozentig richtig. Alles entscheidet sich am 14., 16. und 18. Mai in Tel Aviv.

Welche Songs gefallen dir? Wer ist dein Favorit? Was findest du besonders grässlich? Schreib uns deine Meinung zu den ESC Songs.

Und übrigens: Madonna macht den Pausenclown am ESC.

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